Moreton Island

Dienstag, 09.07.2013

Als letzter Tagesausflug stand eine Fahrt zu Moreton Island an. Diese Insel ist die dritt größte Sandinsel weltweit und damit ganz ähnlich wie Fraser Island, nur kleiner. Hier ging es erstmal auf die Fähre für die 1,5 Stündige Fahrt zur Insel. Auf der Insel selbst gibt es vorallem zwei Attraktionen zum einen etliche Schiffswracks, die von alten Walfangstationen übrig geblieben sind, dazu sollen wir später noch kommen, und zum anderen Sandboarden, womit unser Tag auf der Insel begann. Sandboarden, für alle die nichts mit dem Begriff anfangen können heißt man klettert auf eine Sanddüne, legt sich auf einen Gegenstand mit glatter Oberfläche (ählich einem Brett) und rutscht die Düne wieder runter, ählnich wie Schlittenfahren, für Leute, die nur einmal alle zwanzig Jahre Schnee haben, wenn überhaupt.

(Die kleinen Punkte die gerade die Düne runter rutschen sind übrigens wir)

Als zweiter Programmpunkt, ging es zum Schnorcheln zu den vorher erwähnten Schiffswracks, die über die Jahre hinweg ein künstliches Riff gebildet haben. Dort angekommen zogen wir die Wetsuits (sowas wie Neoprenanzüge) an, trotz denen es uns bei Wolken und Wind doch etwas frisch wurde. Das doch recht kühle Wasser, in dem wir nun Schnorcheln wollten half da auch nicht. Doch wer mit ins kalte Nass kam, wurde mit  einer beindruckenden Unterwasserwelt belohnt, bei der wir sogar einen Kormoran beim Jagen beobachten konnten. (Das ist ein Wasservogel, für alle, die wie Kathrin nicht wissen, was ein Kormoran sein soll.)

Während des Tauchens fing es an zu regnen, was zwar an und führ sich nicht schlimm war, denn nass waren wir sowieso schon, doch damit wurde es noch kühler und so beeilte sich jeder, nach dem Schnorcheln wieder in den Bus zu kommen, wo wir bei der Rückfahrt noch den Strand bestaunen konnten.

 

 

MIt diesem Erlebnis geht unser Australien Abenteuer zu Ende, und unsere Reise geht weiter nach Neuseeland. Dort werden wir zwei Wochen lang mit einem Camper Van unterwegs sein um uns so viel wie möglich der beiden Inseln anzuschauen. Dort weden wir wenig bis gar kein Internet haben, und so ist dies möglicherweise unser letzter Blog Eintrag. Mit Sicherheit allerdings haben wir heute zum letzten mal Fotos hochgeladen. Fall ihr ncihts mehr von uns hört, bis in drei Wochen wenn wir wieder nach Deutschland zurück kommen.

Brisbane

Dienstag, 09.07.2013

Unsere letzte Station auf unserer Reise durch Australien führte uns nun nach Brisbane. Als wir uns auf den Weg zu unserem Hostel machten, wurden wir von regnerischem Wetter empfangen. Auf diesem Weg begegnete uns außerdem der Mannschaftsbus der british und irish Lions. Eine Rugby Mannschaft, die wie wir später herausfinden sollten, gerade ihre alle 12 Jahre stattfindende Tour durch Australien machte. Dabei legten die Lions auch einen Stop in Brisbane ein. Als wir nach längerem Suchen unser Hostel gefunden hatten, war es trotzdem noch sehr früh am Tag und wir mussten einige Stunden warten, bis wir unser Zimmer beziehen konnten. Leider fanden wir das Zimmer in einem Zustand totaler Verwüstung vor und so machten wir uns gleich wieder auf die Flucht, während wir Angestellte aufräumen und putzen ließen. Das einzig Positive an diesem Hostel waren die kostenlosen Waschmaschinen und kostenloses Frühstück an Samstagen. Theoretisch gab es auch Internet, aber das funktionierte nur zu ausgewählten Zeiten an ausgewählten Orten und auch dann nur sehr mäßig. In unseren wenigen Tagen dort schauten wir uns China Town an und informierten uns darüber, was man hier so machen kann und bewarben uns um verschiedene Jobs.



Dann zogen wir in ein anderes Hostel, in dem es uns viel besser gefiel. Da sich dieses Hostel auf der anderen Seite der Innenstadt befindet, machten wir uns nun daran, die restlichen interessanten Stellen dieser Stadt aufzusuchen. Dazu gehören Nationalmuseum von Queensland, Kunstgalerie von Queensland und Galerie der modernen Kunst. Das Museum war im Großen und Ganzen den restlichen Nationalmuseen ähnlich, abgesehen von einem Teil, in dem private Sammlungen ausgestellt wurden. Das führte uns vor Augen, das man wirklich alles sammeln kann. Von Schaukelpferden über gekaute Kaugummis bis zu abgeschnittenen Fingernägeln war alles dabei. Die Kunstgallerie befand sich in einem sehr großen Gebäude, beheimatete aber trotzdem eine eher kleine Kunstsammlung.
Direkt neben dem Gebäudekomplex aus Museen und Galerien, befindet sich der Stadtstrand, dem wir auch einen Besuch abstatteten.



Der Stadtstrand befindet sich direkt an dem Fluss, der Brisbane in der Mitte teilt. Dort gibt es nicht nur Sand, sondern auch Wasser. Künstlich wurden dort kleine Badeseen erschaffen, damit die Bewohner Brisbanes im Sommer nicht im dreckigen Fluss baden müssen. In dieser Gegend schauten wir uns auch einige Überreste der EXPO 88 an. Diese bestehen aus einem kleinen, künstlich angelegten Regenwald mitten in der Stadt, einem vietnamesischen Gebäude, der als Ruheort dienen soll und dem Big Wheel, einem nachts beleuchteten Riesenrad.



Unsere Erkundungen führten uns auch zum botanischen Garten. Dort gab es einen größeren Bereich mit einem künstlich angelegten Regenwald, aber sonst ist dieser Garten nicht besonders sehenswert. Das liegt vielleicht auch daran, dass er in der Vergangenheit unterschiedlich genutzt wurde und noch nicht allzu lang als botanischer Garten fungiert.

Neben dem Garten befinden sich altes und aktuelles Parlamentshaus, die wir besichtigten, bevor es weiter in die Einkaufsstraße ging.

Auf der anderen Seite von unserem Hostel befindet sich unweit das Sancorp Stadion, in dem vorallem Rugby gespielt wird. Da in diesem Stadion so wichtige Spiele wie die der Lions-Tour ausgetragen werden, beschlossen wir, uns dieses Stadion mal genauer anzuschauen. Allerdings erst nach dem Spiel. Was uns als erstes bei dem Stadion auffiel  war, dass es mehr einen Bürogebäude glich, da darin mehrere Verbände Geschäftsstellen haben. Als wir das Stadion weiter umrundeten, kamen wir zum Haupteingang, vor dem sich ein Walk of Fame befindet, der von drei Statuten, der drei wichtigsten Spielern der hier beheimateten Teams, den Brisbane Broncos und den Queensland Maroons, gekrönt wurde. Zu letzt besuchten wir noch den Fanshop, von dem aus wir einen Blick ins Innere des Stadions werfen konnten, wo wir das Vorbereitungstraining für das nächste Großereignis beobachten konnten.


Da ganz in der Nähe des Stadions die Brauerei des “XXXX“ Bieres liegt, ein Bier auf das ganz Queensland stolz ist, da es nur hier in Brisbane gebraut wird, beschossen wir nun auch dort hin noch einen Abstecher zu machen. Da eine Führung fast 30 Dollar gekostet hätte und man sich dafür vorher anmelden musste, beschlossen wir, es bei der Besichtigung von Aussen zu belassen und nur ein par Fotos von dem berühmten Wahrzeichen zu schießen.

Als letztes Ziel in Brisbane, bevor wir uns weiter auf den Weg nach Neuseeland machen sollten, besichtigten wir noch die Romastreet  Parklands, ein Park direkt hinter dem Haupt Transit Center und nach eigenen angaben der größte Subtropische Park in einer Innenstadt Weltweit (auch wenn ich bezweifele, dass es da sehr viel Konkurenz gibt). Da es gerade Winter ist, war der Park gerade weniger bunt als im Frühling, aber dennoch fanden wir dort eine kleine grüne Oase in der Großstadt.  Hier suchen auch einige Tiere Zuflucht.

 

Cape Tribulation

Montag, 01.07.2013

An unserem nächsten Tag in Cairns machten wir einen Tagesausflug zum Cape Tribulation. Unser erstes Ziel auf dem weg dorthin war ein kleiner Tierpark. Dort gab es typisch australische Tiere, die man im Regenwald findet, vorallem Vögel und verschiedene Kängurus, die man auch füttern konnte.

Danach ging unsere Fahrt weiter zum Cape Tribulation. Um dort hinzukommen muss man einen Fluss mit einer Fähre überqueren, denn über diesen Fluss gibt es keine Brücke. Auf der anderen Seite des Flusses machten wir eine Wanderung durch den Regenwald. In dem Fall ist es sogar ein richtiger Urwald, denn es gibt dort Pflanzenarten, die sonst überall ausgestorben sind. Der Wald dort ist geschützt, damit die Bäume dort überleben können. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, durch diesen Urwald zu laufen, denn es gibt dort sehr mächtige Pflanzen.

Cape Tribulation besteht nicht nur aus Urwald, sondern auch aus einem Strand, der wahrscheinlich atemberaubend gewesen wäre, wenn das Wetter mitgespielt hätte, aber auch mit trübem Himmel und ein bisschen Regen war es dort schön und wir verbrachten einige Zeit dort.

Danach ging es leider schon wieder zurück nach Cairns, da das Cape Tribulation 3 Stunden von Cairns entfernt liegt.

Dann hatten wir noch einen Tag in Cairns, wo wir uns den botanischen Garten, die Stadt und den Strand anschauten, um dann am nächsten Tag unsere letzte Zugfahrt hinter uns zu bringen. Von Cairns nach Brisbane.

Cairn und das Great Barrier Reef

Sonntag, 30.06.2013

In Cairns waren wir eigentlich nur wegen dem Great Barrier Reef, deswegen hatten wir auch nicht viel Zeit uns die Stadt anzuschauen.

Wir nahmen an einem Tagesausflug auf das Riff teil. Das heißt wir verbrachten einen gesamten Tag auf dem Meer in einem Boot. Am Anfang machten wir eine kleine geführte Tour mit einem Glasbodenboot, wo wir allerdings nicht so besonders viel vom Riff sehen konnten. Danach ging es allerdings in Wasser, wo wir viel mehr sehen konnten. Wir hatten eine Tauchtour mitgebucht und Schnorcheln durften wir auf eigene Faust. Da es ja in Australien nun Winter ist wurden wir von der Crew vorgewarnt, dass das Wasser kalt sein würde und dass wir deshalb unbedingt Neoprenanzüge anziehen sollten. Die Wassertempertatur: 25 Grad. Seeeeehr kalt.... nicht!  Zuerst war die Tauchtour angedacht. Ich hatte um ehrlich zu sein ziemlich Angst davor, Wasser ist nicht gerade mein Element und ich war sehr froh, dass wir zu zweit einen Guide hatten, an dem wir uns einhaken und dem wir die Führung überlassen konnten. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn so kommt man tiefer in das Wasser als mit dem Schnorchel und sieht deshalb auch andere Dinge. Trotzdem war ich froh, als ich den Tauchgang hinter mir hatte, aus dem Wasser war und normal atmen konnte. Daniel dagegen war begeistert vom Tauchen und wollte am liebsten sofort wieder ins Wasser.

Später gingen wir nochmal ins Wasser zum Schnorcheln, während Daniel einige Fotos mit seiner Kamera machen konnte.

Ein Tag als V.I.P

Mittwoch, 19.06.2013

Nach ca. 15 Stunden in Zug und Bus kamen wir Frühmorgens in Airlie Beach an und konnten unser Zimmer zum Glück beziehen, sobald die Rezeption geöffnet hatte. Dort legten wir uns erst mal ins Bett und schliefen ein par Stunden. Danach gingen wir den kleinen Ort erkunden, aber außer Strand gibt es dort nicht viel.

 

Am nächsten Tag stand unser Trip auf die Whitsunday Islands an. Am Pier wurden wir von einen jungen Mann gesucht, der uns eröffnete, dass wir heute seine einzigen Tourteilnehmer waren. Wir sollten den Tag also mit persönlicher Betreuung geniesen. Dass das einige Vorteile mit sich brachte und man sich tatsächlich irgendwie wichtig fühlt, sollte sich im Laufe des Tages noch herausstellen.
So ging es als V.I.P.s erstmal auf die Fähre und dann zur Hauptinsel der Inselgruppe. Hier befindet sich ein Ferienressort, welches uns dank unseres besonderen Statusses besonders ausführlich gezeigt wurde. So wurden wir zu erst zu verschiedenen Wasserlandschaften geführt. Bei einer davon bekamen wir die einzigartige Gelegenheit einen Stachelrochen zu streicheln. Danach wurden wir mit den dort heimischen Wallabies bekannt gemacht und bekamen eine private Tour durch ein kleines Meeresbiologisches Museeum, bevor wir zu einen Strand geführt wurden, der komplett aus Korallen besteht.

Danach hatten wir noch etwas Zeit die Insel alleine zu erkunden, weshalb wir uns zur anderen Seite der Insel begaben. Auf dem Weg dorthin bekamen wir sogar noch eine Schildkröte zu sehen, die in der Nähe des Strandes auftauchte um Luft zu holen.

Danach ging es mit der Fähre weiter zu der größten Insel dieser Inselgruppe. Zu Fuß erkundeten wir einen Teil dieser Insel. Dann ging es zum Mittagessen in ein Restaurant und das Essen ließ keine Wünsche übrig. Als V.I.P.s wurden wir dann von unserem persönlichen “Taxifahrer“ mit einem Golfcar an Stellen der Insel gefahren, die die Leute mit dieser Tour normalerweise nicht zu sehen bekommen.

Weiter ging es danach zum Whitehaven Beach, dem wohl meist fotografierten Strand Australiens. Aus der Vogelperspektive hätte er noch weit mehr hergemacht, aber auch so ist der helle Sand und das türkisfarbene Wasser atemberaubend.

Es gibt dort allerdings nicht nur Sand zu sehen. Im Wald dahinter konnten wir Lizzards (übergroße Echsen) beobachten.

Nachdem wir einige Zeit am Strand verbracht hatten, brachte uns die Fähre wieder zurück zum Festland.

Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung am Strand entlang zum nächsten Ort, denn erst dort befand sich der nächste Supermarkt und irgendwas muss man ja essen.

 

Dann war unsere Zeit in Airlie Beach auch schon zu Ende und es ging weiter nach Cairns. Ein ganzer Tag im Zug stand uns bevor.

Hervey Bay und Fraser Island

Mittwoch, 19.06.2013

Nach einigen Schwierigkeiten mit australischen Bus- und Bahnsystemen, kamen wir doch noch zu geplanter Zeit in Hervey Bay an. Hier machten wir uns auf den Weg zu unserem zweiten Couchsurfing Abenteuer. Zum Glück stellte sich unser Gastgeber als der unkomplizierteste Mensch heraus. So bot er uns an, uns am naechsten Morgen zu nachtschlafender Zeit zum Pier zu fahren, wo unser zweitägiger Ausflug nach Fraser Island beginnen sollte.

Dort angekommen warteten wir gespannt der Dinge die da kommen würden, denn wir bekamen noch am Abend vor der Tour einen Anruf. Unsere Tour fand nicht statt und wir nahmen nun an einer alternativen Tour teil. Leider hatten wir keine Gelegenheit mehr, uns über diese zu informieren. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Da die gesamte Insel ein einziger Nationalpark ist, gibt es dort keine richtigen Straßen, sondern nur festgefahrenen Sand. Man kann sich dort nur mit Geländewagen (oder zu Fuß) fortbewegen.

Zuerst machte unser Tourguide uns mit dem Feriendorf bekannt, in dem wir Teile der nächsten zwei Tage verbringen würden. Als wir unser Zimmer bezogen hatten fuhren wir in unserem 4X4 Bus los, um die Insel zu erkunden. Unsere erste Station war der Lake Mc Kenzie. Dieser See ist einer von 80 Seen weltweit, die auf der Spitze einer Sanddüne liegen. Auf Postkarten sieht man diesen See immer in Verbindung mit einem traumhaften Sandstrand. Zur Zeit allerdings hat der See Hochwasser, und so war der schöne Stand überflutet, übrig war nur ein kleiner Streifen und eine Treppe unter Wasser ließ erahnen, dass es früher hier mal einen Stand gab.

Als nächstes stand eine Wanderung durch den Regenwald an und passend zum Thema fing es als wir diese beginnen wollten an zu regnen.

Nach einer Kaffeepause ging es weiter durch den Regenwald, entlang an einem Grundwasserfluss. Einige der Teilnehmer waren unvorsichtig genug diese Wanderung in Flip-Flops und kurzen Hosen zu machen, was die dort ansässigen Blutegel sehr freute.

Danach ging es zurück zum Feriendorf, wo wir uns an der Westküste den Sonnenuntergang anschauten und Delfine beobachten konmten.

Danach hatten wir den Abend für uns.


Am nächsten Morgen, machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zur Ostseite der Insel. Auch hier machte uns das derzeitige Wetter einen Strich durch unsere Tagesplanung. Denn auch hier war der Stand nicht so breit wie normal, diesmal lag das aber an Erderosionen, die zur Zeit überall an der Ostküste Australiens die Strände dahin raffen. Dadurch traten sogenannte Coffee-rocks (Steine aus verrottetem Pflanzenmaterial und Sand) zum Vorschein, welche normalerweise unter Sand begraben sind.

Da sie zur Zeit aber nicht unter, sondern auf dem Sand sind, kann man selbst mit einem Geländewagen nicht zum nördlichen Teil der Ostküste gelangen. Deshalb mussten wir an einer Stelle aufsteigen und über die Steine klettern.

Auf der anderen Seite stand ein weiterer Bus bereit, mit dem wir dann die Ostküste erkunden konten. Zuerst ging es nach Indian Head, einer Felsformation, von der man einen schönen Ausblick auf das Meer, sowie auf die umgeben Strände und einen Teil der Insel hat. Manchmal kann man von diesem Punkt verschiedene Meeresbewohner beobachten, aber wir hatten damit leider kein Glück.

Danach ging es im Eiltempo weiter zu einem Schiffswrack, welches zu seiner aktiven Zeit zu einem der Luxuriösesten gehörte. Wir waren die einzigen Besucher dort (was laut unserem Guide ziemlich selten vorkommt), und so konnten wir uns das Schiff in aller Ruhe anschauen und Fotos machen, ohne dass uns ständig jemand im Weg stand.

Weiter ging es zu Eli Creek, einem Grundwasserfluss, der in das Meer mündet. Wir liefen in den Fluss hinein und wateten so ein Stück in den Regenwald hinein. Auch diesmal fing es passender Weise wieder an zu regnen. Der Regen hielt aber zum Glück nur kurz an.

Nachdem wir den Regenwald erkundet hatten, ruhten wir uns noch etwas am Stand aus, bevor wir uns zu unserem letzten Ziel aufmachen. Eine Wanderung durch Sanddünen. Klingt unspektakulär, ist es aber gar nicht. Für Kathrin war das das Highlight der gesamten Tour.

Diese Dünen sind vom Stand ins Landesinnere geweht worden und haben dort die Vegetation verdrängt. In der Zwischenzeit ist die Seite zum Meer hin wieder bewachsen, so dass auf dieser sonst vollkommen bewaldeten Insel eine art kleine Wüste geblieben ist. Als diese Wanderung beendet war ging es auch schon wieder zurück in das Feriendorf. Dort schauten wir uns wieder den Sonnenuntergang an, dann ging es mit der Fähre zurück nach Hervey Bay.


Die restlichen Tage dort verbrachten wir mit Strand, botanischem Garten und vielen organisatorischen Dingen.

Byron Bay und Surfers Paradise

Donnerstag, 06.06.2013

Danach machten wir uns auf den Weg nach Norden, an der Ostküste entlang der Sonne hinterher. Unsere erste Station an der Ostküste ist Byron Bay. Das ist ein kleines Küstendoerfchen, wo die Zeit etwas stehen geblieben zu sein scheint, denn die Leute und Läden dort sind etwas Hippie angehaucht. (Ja ich weiß, das ist kein Deutsch :D) Viel machen kann man hier nicht. Es gibt allerdings einen schoenen Strand, an dem man wohl surfen kann. Leider hatten wir wenig Glück mit dem Wetter, denn an 3 von 4 Tagen hat es ziemlich strak geregnet.

 

An dem einen sonnigen Tag machten wir eine Wanderung zu einem Leuchtturm in der Nähe: Cape Byron. Auf dem Hinweg ging es vorallem durch einen Wald, wo wir auch einige Tiere beobachten konnten. Spektakulär war ein Wallabie und schwarze Truthähne.

Der Leuchtturm ansich war nicht so spannend, aber ein par Meter weiter befanden wir uns an der oestlichsten Stelle des australischen Kontinents :)

Und in dieser Gegend soll es Delfine geben, also hielten wir einige Zeit Ausschau nach ihnen und tatsächlich konnten wir nach einiger Zeit welche entdecken. Das war besonders für Daniel ein Highlight.

An einem anderen Tag machten wir einen Ausflug nach Nimbin. Das ist ein Ort in der Nähe von Byron Bay, wo die wirklichen Hippies wohnen und Drogen toleriert werden, obwohl sie natürich eigentlich in ganz Australien verboten sind. Ist ganz interessant, denn die Leute dort wollen dir auf offener Straße nicht nur Hash-Cookies verkaufen, sondern auch Mushrooms und andere, deutlicher als Drogen identifizierbare Dinge. Es gab allerdings auch "normale" Läden dort, in denen sie Hippie Kleidung und legale Kräuter (zum Rauchen) verkaufen.

 

Die nächste Station war Surfers Paradise, wo wir aber auch nur zwei Tage verbrachten, denn auch dort gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu sehen. Aber man muss mal dort gewesen sein, wenn man schon mal in Australien ist.

Wie schon der Name sagt ist dieser Ort vor allem bei Surfern beliebt. Es gibt einen weiten Strand, der allerdings vor kurzem an Erosion gelitten hat. Das heißt, der Strand ist einfach mal 2/3 Meter abgestürzt. Wie genau sowas passieren kann weiß ich nicht... Flo, hast du irgendeine geographische Erklärung dafür??

Sonst gibt es in Surfers Paradise noch ein Hard Rock Cafe und eine Einkaufsstraße, in der es interessante Läden gibt. Das wars dann aber auch schon. :)

Canberra - die Hauptstadt eines Kontinents

Donnerstag, 06.06.2013

Da wir uns gerade wieder auf der Reise befinden und eher weniger Zeit, noch weniger Internet und am wenigsten Computer haben, kommt erst jetzt der nächste Blogeintrag. Und wann die Bilder folgen weiß ich noch nicht so genau.

Als erstes machten wir uns auf den Weg nach Canberra, das ist die Haupstadt von Australien und damit die einzige Hauptstadt eines Landes, das gleichzeitig die Hauptstadt eines ganzes Kontonentes ist. Dieses Jahr feiern die Australier das 100 jährige Jubiläum ihrer Hauptstadt, denn diese wurde 1912 gegründet. Moment mal... es ist doch schon 2013? Richtig! Aber man muss nicht alles verstehen, was die Australier machen :D

Canberra ist eine geplante Stadt, das heißt irgendjemand hat sich irgendwas bei der Straßenführung gedacht. Das merkt man an einer Stelle ziemlich deutlich, denn das neue Parlament, das alte Parlament und das Anzac War Memorial (Kriegsdenkmal) befinden sich exakt in einer Linie.

Wir hatten in Canberra nur einen ganzen Tag. An dem haben wir versucht die wenigen interessanten Stellen in Canberra zu besuchen. Als erstes machten wir uns auf den Weg zum Parlament, das sowohl von außen als auch von innen wirklich sehenswert ist. Mit diesem Gebäude wollen die Australier der Welt zeigen, was sie drauf haben und dementsprechend pompoes ist es auch gestaltet.

Von da aus ging es zum Museum of Australien Art. Wenn wir nicht in jeder anderen Stadt schon in den Artgallerien gewesen wären, wäre das wahrscheinlich interessant gewesen, aber so hatte selbst Daniel nicht mehr wirklich viel Lust, sich die ganzen Bilder anzuschauen, sodass wir dort nicht sehr lange blieben und statt dessen zum Anzac War Memorial wanderten. Das dauerte um einiges länger als gedacht, aber es hat sich gelohnt, dieses Monument ist wirklich beeindruckend.

Und auch dort gibt es ein Museum, das wir um einiges interessanter fanden als die Art Gallerie. Dort wurden Dinge im Zusammenhang mit verschiedenen Kriegen ausgestellt. Am interessantesten war den Teil, in dem Kriegsflugzeuge ausgestellt waren. Wir blieben dort, bis das Museum geschlossen wurde

Mein Fazit zu Canberra: Das Parlament und das War Memorial sind wirklich sehenswert und die Museen sind sicher auch interessant, wenn man Museen mag und nicht vorher schon in zu vielen war, aber mehr gibt es in Canberra nicht zu sehen, und 1 oder 2 Tage reichen voellig aus in der Hauptstadt Australiens.

Von den blauen Bergen kommen wir...

Montag, 13.05.2013

Das letzte Wochenende, für das uns warme Temperaturen garantiert wurden, nutzten wir wieder für einen Strandtag. Diesmal ging es zum Manly Beach. Um dort hin zu kommen nahmen wir die Fähre, die uns direkt nach Manly brachte. Das ist ein kleines Strandörtchen, das sehr deutlich auf Tourismus ausgelegt war. Kein Wunder, wenn man an einem der berühmtesten Badestände Sydneys liegt. Am Strand angekommen bemerkten wir, dass das Wasser hier zwar ruhiger war als am Bondi Beach, aber immer noch unruhig genug, dass man hier nicht schwimmen, sondern nur surfen durfte. Da wir das beide nicht können und gerade kein Surfbrett dabei hatten legten wir uns nur etwas an den Strand.

Als uns das zu langweilig wurde, wanderten wir etwas am Strand entlang und weiter an der Küste, bis wir zum Shelly Beach gelangten. Dieser Strand macht seinem Namen alle Ehre, denn tatsächlich war der Strand übersäht mit Muscheln und Muschelfragmenten, sodass der Strand eine fast bunte Farbe hatte. Hier war das Wasser auch ruhiger, also konnte man es wagen, ins Wasser zu gehen.

Nachdem wir einige Zeit am Shelly Beach verbracht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Manly, wo wir durch die Straßen schlenderten, bis wir mit der Fähre im Sonnenuntergang zurück nach Sydney fuhren.

Kommen wir also zum Thema der Überschrift :D An einem Tag machten wir einen Ausflug in die Blue Mountains (Blaue Berge). Leider hat Daniels Kamera uns genau an dem Tag im Stich gelassen, sodass wir nur Fotos mit meiner Handykamera machen konnten. Die Zugfahrt in das kleine Bergdorf Katoomba dauerte ganze 2 Stunden und ging für uns schon um 6 Uhr morgens los, da wir so viel Zeit wie möglich in den Blue Mountains verbringen wollten. In Katoomba angekommen mussten wir erst mal durch die ganze Stadt laufen, um zu dem interessanten Teil der Blue Mountains zu kommen. Das dauerte etwa eine halbe Stunde. Als wir bei der ersten Aussichtplattform ankamen, war außer uns noch kaum jemand hier und wir konnten den atemberaubenden Ausblick in aller Stille genießen. Three Sisters (Drei Schwestern) heißt die berühmte Felsformation, die man hier bestaunen konnte.

Nachdem wir diese Aussicht auf uns hatten wirken lassen erkundigten wir uns über Wege und Ziele in der Gegend und machten uns auch gleich auf zu dem Ersten. Der Weg führte uns entlang an Steilhängen und wir hatten Aussicht auf eine Waldlanfschaft, die sich ca. 200 Meter unter uns erstreckte. Über die Baumkronen flogen Vögel, die immer noch unwirklich weit unter uns waren. Unser Ziel waren die Katoomba Falls, ein Wasserfall, der nach den atemberaubenden Aussichten eher ernüchternd wirkte. Zwar hatte es einige Tage zuvor in Sydney geregnet, aber hier kam trotzdem eher ein Rinnsal als ein Wasserfall von den Felsen herunter.

Leider gibt es in Australien selten Rundwege, auch hier gab es keinen, und so mussten wir den gleichen Weg wieder zurück zu der Aussichtsplattform vom Anfang gehen. Dort machten wir eine kleine Pause und verzehrten einen Teil unseres Mittagessens, bevor wir uns auf den Weg zu dem Giant Stairway (Riesige Treppenstufen) machten. Wir dachten, damit wäre eine Felsformation gemeint, die wie riesige Treppenstufen aussieht, aber da hatten wir uns geirrt. Wirklich damit gemeint waren 800 Treppenstufen, die uns vom oberen Ende des Felsen zu dessen Fuß führte. Wie sollten wir da jemals wieder hochkommen??

Doch der Weg hatte sich gelohnt. Schon allein der Anblick des fast unberührten Waldes lies uns die vor uns stehenden Strapazen des Wiederaufstieges vergessen. Da wir nicht den gleichen Weg zurück laufen wollten, beschlossen wir, durch den Wald zum nächsten Ort zu wandern. Unser Weg dahin sollte uns vorbei an verschiedenen Wasserfällen führen, doch diese zu erreichen dauerte länger als gedacht. Immer wieder ging es viele Stufen nach oben, um dann wieder nach unten zu gehen. Kurz bevor wir die Hoffnung aufgegeben hatten überhaupt irgendwann irgendwo hin zu kommen, erreichten wir den ersten Wasserfall. 

Den zweiten Wasserfall zu erreichen war noch schwieiger, als den Ersten zu erreichen. Zum einen, da nun noch mehr Treppenstufen zu bewältigen waren und zum anderen, weil dieser Teil des Weges ziemlich vernachlässigt waren. So gab es nicht nur sumpfartige Stellen, zum Teil waren die Stufen auch weggerostet oder abgebrochen. Als wir längere Zeit keiner Menschenseele mehr begegnet waren und der Weg noch schlechter wurde, kamen uns ernsthafte Zweifel, ob dieser Weg überhaupt noch ein Ziel hat. Zumal aus unserer Karte nicht wirklich ersichtlich war, ob wir uns auf dem richtigen Weg befanden. Es gab immer wieder Abzweigungen, die auf unserer Karte nicht eingezeichnet waren. Doch tatsächlich erreichten wir nach scheinbar endlosen Treppenstufen die Leura Cascades. Dort ruhten wir uns etwas aus und genossen das rauschen des Wasserfalls und das Plätschern des Baches, den er am Grund des Walsbodens formte.

Dann machten wir uns auf zu dem schlimmsten Teil unserer Wanderung, dem Wiederaufstieg. Denn obwohl wir immer wieder unzählige Treppenstufen hinaufgeklettert waren, befanden wir uns doch noch am Waldboden. Der letzte Teil des Weges zum Wasserfall hatte wieder bergab geführt. Nun bestand die Aufgabe also daran, die 800 Stufen von vorhin an einer anderen Stelle hoch zu klettern. Zum Vergleich: Der Kölner Dom hat nicht ganz 400 Treppenstufen. Und als wir den letzten Sommer erkletterten dachten wir, das wären viele... :D Wir waren also sehr erleichtert, als wir ENDLICH das obere Ende der Felsen erreichten und nun von oben wieder die Aussicht nach unten genießen konnten.

Dort machten wir erst mal eine längere Pause und verzehrten den restlichen Teil unseres mitgebrachten Essens. Dann machten wir uns auf den Weg in den Ort Leura, da uns unser Trinken langsam ausgegangen war und wir nach dem Aufsteig doch ziemlich durstig waren. Dort angekommen schlenderten wir etwas durch die Stadt, füllten unseren Wasserbedarf auf und machten uns auf den Weg zum Bahsteig, da es schon bald dunkel werden würde und wir nach der Wanderung auch ziemlich am Ende unsere Kräfte angekommen waren. Die zweistündige Rückfahrt nach Sydney genossen wir, denn wir konnten uns auf den bequemen Sitzen ausruhen, bevor wir dann in Sydney vom Bahnhof zum Hostel laufen mussten. Dort wartete bereits ein kostenloses Barbeque auf uns (tolles Hostel, denn hier gibt es das jeden Freitag!!). Danach fielen wir buchstäblich ins Bett.

Wir haben übrigens eine Arbeit gefunden. Die ist zwar nicht besonders toll, aber lang werden wir es ja eh nicht machen :D

Anzac-day in Sydney

Donnerstag, 02.05.2013

Während dem wichtigsten Feiertag in Australien, dem ANZAC-day, befanden wir uns in der größten australischen Metropole. Der ANZAC-day ist ein Tag der Erinnerung an die Kriegshelden des zweite Weltkrieges. Zu deren Ehre gab es in Sydney eine ziemlich große Militärparade, die zum einem großen Teil  aus Kriegsveteranen, die in Militärfahrzeugen durch die Straßen gefahren wurden und von den Zuschauern gefeiert wurden. Zum anderen betand sie aus allerlei Musikgruppen, vor allem Dudelsackspielern und gefühlt das halbe aktive Militär von Australien marschierte durch die Straßen. Vor allem bestand das Militär aus Navi, wir haben den Verdacht, dass die Australier einfach quasi nichts anderes haben. Schließlich sind sie auch umgeben von Wasser. Wahrscheinlich klingt meine Erzählung bisher nicht besonders spannend, aber es war ein ganz besonderes Gefühl, zwischen all den Australiern zu stehen und diese Parade anzuschauen und zu merken wie stolz die Bevölkerung auf ihre Soldaten ist. Leider dauerte die Parade insegsamt fast 4 Stunden, weil am Ende auch noch Veteranen aus anderen Kriegen mitzogen, so dass wir am Ende ziemlich fertig waren vom langen Rumstehen und Zuschauen.

Zurück im Hostel mussten wir feststellen, dass die restlichen Backpacker den freien Tag ausschließlich dazu genutzt hatten, wahllos irgendwelchen Alkohol in sich reinzukippen, sodass die meisten schon Mittags mehr als genug hatten. Da wir uns dem nicht anschließen wolten machten wir uns bald wieder auf den Weg und erkundeten die nähere Umgebung unserer neuen Unterkunft. Ganz in der Nähe ist das Rotlichtviertel. Zum Glück waren wir dort tagsüber und nicht nachts, denn am Tag gibt es dort auch einige nette Läden, zum Beispiel einen englischen Süßigkeitenladen, in dem wir sogar eine Kleinigkeit probieren durften :)

Da es an den nächsten 3 Tagen gutes Wetter geben sollte beschlossen wir, dieses auszunutzen. An einem Tag machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu einem der berühmtesten Strände in Sydney: Bondi Beach. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch durch ein Viertel, in dem es an diesem Tag einen Markt geben sollte. diesen zu finden war gar nicht mal so einfach. Wir stellten fest, dass er gar nicht so groß war wie gedacht, aber ganz hübsch war er trotzdem.

Danach wollten wir also das Meer suchen, was sich als noch schwieriger herausstellte, als den Markt zu finden. So irrten wir also in der Gegend umher und als wir schlussendlich doch das Meer fanden, waren wir leider nicht am Bondi Beach, sondern am Bronte Beach. Allerdings ist auch dieser sehr schön und so blieben wir hier einige Zeit. Das Meer war leider sehr unruhig, so dass wir nicht wirklich baden gehen konnten.

Obwohl wir nun einen schönen Strand gefunden hatten, wollten wir doch auch noch Bondi Beach sehen und so machten wir uns wieder auf den Weg an der Küste entlang zum Bondi Beach. Wir kamen noch an einem anderen Strand, dem Tamarama Beach vorbei, um dann schlussendlich tatsächlich am Bondi Beach anzukommen. Leider war es dann schon relativ spät, sodass bald die Sonne hinter uns unterging. Unser Fazit: Bronte Beach ist eigentlich schöner, vor allem aber auch nicht so überlaufen.

Da wir heute mal wieder festgestellt hatten, dass man den australischen Karten nicht so wirklich trauen kann, ließen wir uns von Daniels Handy zurück zum Hostel führen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem deutschen Supermarkt vorbei: ALDI. Den mussten wir natürlich sofort von innen betrachten und stellten fest, dass der es hier einige Dinge günstiger gab als bei Coles, den wir bisher als billigsten Supermarkt in Australien ausgemacht hatten. Die gleichen Dinge wie in Deutschland beim Aldi gab es aber trotzdem leider nicht.

Am nächsten Tag entschieden wir uns, den Fischmarkt in Sydney zu suchen. Scheinbar soll das nach Tokio der zweitgößte Fischmarkt auf der Welt zu sein. Leider mussten wir als wir dort ankamen festsellen, dass der größte Teil des Marktes die Auktionshalle war, die nur für Geschäftsleute zugänglich war. Aber die Verkaufsstände der anderen, auch für Besucher zugänglichen Händlern waren auch sehr interressant und zum Teil auch etwas skuril. Denn es gab nicht nur die verschiedesten Fische/Meerestiere und was sich sonst noch im Wasser tummelt, einige der zum Verkauf angebotenen Exemplare lebten auch noch. Ob in großen Wassertanks oder auf Eis gelegt, an einigen Ständen herrschte das große Krabbeln auf der Ausstellungsfläche.

Natürlich gab es auch Stände, bei denen man die Meeresköstlichkeiten probieren konnte. Da es dort Verhältinsmäßig günstig war, lies ich es mir nicht nehmen, dort zwei Austern zu probieren, auch wenn Kathrin diese Delikatessen nicht würdigen konnte (obwohl sie die dazugereichten Speckwürfel durch aus gemacht hatte Zwinkernd).

Als wir nach einigen Stunden den gesamten Markt erkundet hatten, machten wir uns auf den Rückweg.

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